Aller guten Dinge sind drei.

Verfasst von Wolfgang am Donnerstag, den 22.11.2007 um 22:50 Uhr.

Wenn man sich so in der Welt umschaut, weiß man eigentlich gar nicht, woher dieses Sprichwort kommt. Gute Autos fahren auf vier Rädern. Motorräder und Fahrräder fahren auf zwei. Pärchen sind (wie der Name schon vermuten lässt) ein Paar. Sogar in der Wirtschaft greift die Regel nicht… Vier Mobilfunknetzbetreiber, eine Unmenge an Mobilfunktarifen. Gleiches auf dem Markt der Internetanbieter. Mehr als drei deutsche Automarken (und unzählige andere weltweit). Auch in der Biologie ist das Bild in keinster Weise anders: die geschlechtliche Fortpflanzung lässt sich auf zwei Zellen reduzieren mit denen alles anfängt und die zu einer werden. Geht man diesen Weg weiter und überträgt man alles auf den Menschen, so sieht man: Wir haben 10 Finger, zwei Hände, zwei Augen, zwei Ohren. Alles an uns ist doppelt… aber eben nicht dreifach.
Empirisch wäre die These, die meine heutige Überschrift darstellt also widerlegt.
Leider hindert das die These nicht, mich auf eine weniger schöne Art besuchen zu kommen, oder eher heimzusuchen. Der Mensch hat ja bekanntlich von den meisten seiner sichtbaren Merkmale gleich zwei. So kommt es auch, dass der gemeine Homo Sapiens Sapiens auf zwei Füßen rumrennt, die beiweilen mal schlapp machen. Blöd wirds nur, wenn sie beim schlapp auch noch aua machen… und so kommt es auch, dass der “guten” Dinge bei mir drei sind. Ums beim Namen zu nennen, darf ich seit heute wahrscheinlich einen dritten Bänderriss mein Eigen nennen. Zweimal hatte es bereits den linken Fuß erwischt, heute war der rechte dran. Ich hab mal nachgefragt und wies aussieht, wars Eifersucht. Der rechte Fuß wollte scheinbar auch mal leiden. Leider musste er es übertreiben und ist bei der Gelegenheit so dicke angeschwollen, dass mir der nette Arzt im Krankenhaus dritter Orden in München auch auf den Röntgenbildern heute nicht sagen konnte, ob die Bänder gerissen sind oder nicht. Aber es ist durchaus wahrscheinlich.
Jetzt renn ich mit meinem dritten Bänderriss durch die Gegend. Einen Gips am rechten Bein und zwei Krücken in den Händen. So ein scheiß… von wegen “Aller guten Dinge sind drei”…

Free Burma!

Verfasst von Wolfgang am Donnerstag, den 04.10.2007 um 17:30 Uhr.


Free Burma!

Auch wenn die Aktion sehr wahrscheinlich keinen Erfolg haben wird, so zeigt es doch, dass es viele Menschen gibt, denen es nicht egal ist, was anderso auf dieser Welt geschieht. Ich will zwar nicht behaupten, dass unsere Staatsform ideal ist (denn das ist sie bei Weitem nicht) und ich bin auch kein Anhänger der U.S. World Domination Tour. Ganz im Gegenteil. Die Politik der USA in der Amtszeit G.W. Bush ist Lichtjahre von dem entfernt, was der gesunde Menschenverstand als “gut” hinnehmen kann. Allerdings bin ich, was Burma betrifft, dann doch der Meinung, dass eine Militärdikatur unter den dort herrschenden Protesten kaum als legitime Regierung betrachtet werden kann.

Daher unterstütze ich den Aktionstag von Free Burma!, deren Ziele die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf der ganzen Welt und ein friedlicher Wechsel der Regierung in Burma sind.

Edit:
Für alle, die nicht Wissen, was Burma ist und warum die Free Burma! Aktion überhaupt existiert, sind vielleicht diese zwei Artikel auf Wikipedia interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Myanmar
http://de.wikipedia.org/wiki/Demonstrationen_in_Myanmar_2007

Worst Movie Ever!

Verfasst von Kaeptn Charisma am Samstag, den 22.09.2007 um 16:00 Uhr.

Ich weiß, der Film um den es hier gleich geht, ist “alt” und schon mindestens jeder zweite Blogger auf diesem Planeten hat bereits vor Monaten darüber berichtet, wie schlecht dieser Film ist.
Aber das ist mir egal.

Es geht um “Snakes on a Plane” mit Samuel L. Jackson und eigentlich muss ich zur Handlung gar nicht mehr schreiben, als bereits im Titel steht. Denn genau darum gehts: Schlangen auf einem Flugzeug, oder besser gesagt an Bord eines Flugzeugs.

Eigentlich will ich gar nicht wirklich über dieses Meisterwerk schreiben. Eigentlich wollte ich generell gar nicht über Filme in meinem Blog schreiben. Und eigentlich hatwahrscheinlich, wie oben bereits erwähnt, eh schon jeder zweite Blogger auf diesem Planeten sein Urteil zu diesem Film abgegeben, aber was sein muss, muss sein.

Nur leider weiß ich im Moment nicht einmal, wie ichs beschreiben soll, dass “Snakes on a Plane” einfach nur schlecht ist. Schlecht ist noch eine viel zu gute Bezeichnung für diesen Film. Nichtmal mies, oder unter aller Sau treffen auch nur annähernd das Niveau, das diesen Film auszeichnet.
Allein schonmal die Frage nach dem “Wie wurden diese Myriaden an Schlangen eigentlich unbemerkt auf dieses Flugzeug geschmuggelt?” wird vom Regisseur nicht wirklich beantwortet. Einzig die absolut unauffällige Tarnung des Frachtkontainers zeigt, dass sich die Schmuggler, die dieses Meisterwerk vollbracht haben, wirklich große Mühe gegeben haben müssen. Aber weil ich grad beim Thema Frachtkontainer bin: Wie zur Hölle haben die ganzen Giftschlangen zusammen mit einer ausgewachsenen Anakonda in diesen ein Mann großen “Schrank” gepasst, ohne sich gegenseitig den Garaus zu machen.
Naja, sind ja alles nur nebensächliche Details… und wie ich seit dieser Woche weiß, gilt: Details langweilen!

Jedoch sind es gerade diese kleinen Details, die mich an Filmen immer besonders stören. Details wie beispielsweise Schleichwerbung.
Ich weiß, alle die unter meiner Vorführung von “Die Insel” leiden mussten (zum Zweck meiner Psychologie Seminararbeit zu eben dem Thema “Product Placement”), werden jetzt sicher sagen, ich sei komplett Traumatisiert und sehe seitdem in jedem Film jede eingeblendete Marke… und sie haben Recht!
Aber selbst wenn ich blind wäre, hätte mich in “Snakes on a Plane” die Schleichwerbung sogar noch verbal erschlagen.
Ich sage nur “All praises to the Playstation!” und verbeuge mich vor Sony, dem offensichtlichen Hauptsponsor dieses Filmes… natürlich neben Apple, denn Macbooks und iPods sind ja mittlerweile Pflichtprogramm in jedem noch so schlechten Film.

Naja, auf die Handlung des Films will ich garnicht eingehen. Wie bereits erwähnt, umfasst der Titel wirklich alles, was man über die Handlung wissen muss.
Abschließend kann ich nur eine Warnung aussprechen:
Auf der Flugzeugtoilette erwischt es euch zuerst.

Ohne Worte

Verfasst von Kaeptn Charisma am Samstag, den 08.09.2007 um 15:20 Uhr.

Das Original (von der MPAA, USA):

Die Fälschung (aus “The IT Crowd”, UK):

Einführungsseminar in Dachau

Verfasst von Wolfgang am Donnerstag, den 06.09.2007 um 19:01 Uhr.

Entschuldigt, dass ich mich gestern nicht schon gemeldet habe, aber ich hatte am Abend keine Lust mehr, noch nen Blogeintrag zu schreiben. Aber dafür hole ich das jetzt mal nach.
Vorsicht, dieser Beitrag weist eine enorme Länge auf. Ich bitte darum, dass deshalb entsprechend viel Zeit zum lesen eingeplant wird.

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